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Simon Obrist

Simon Obrist

(*1977) lebt und arbeitet in Zürich. Sein künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Ölmalerei. Daneben entstehen Acrylwerke und Zeichnungen.

Seine Werke sind intim.

Er malt aus persönlicher Empfindung. So entfalten sich Bilder zwischen unmittelbarer Beobachtung und innerem Erleben. Die Formen bleiben teilweise offen und unvollständig. Das Fragmentarische und Brüchige wird nicht geglättet, sondern als Teil der Wirklichkeit angenommen.

Darin zeigt sich eine kindliche Unbekümmertheit, die auf eine ausgeprägte Sensibilität für Form, Material und Gestaltung trifft. Sie gilt eleganten Räumen und hochwertigem Design ebenso wie der Schönheit alter Gegenstände und den unscheinbaren Details des Alltags.

Zwischen scheinbarer Naivität und kultivierter Ästhetik entfaltet sich eine Spannung, die auch seine Präsentation prägt.

Simon Obrist ringt um das Bleibende: Klarheit, Harmonie und stille Präsenz.

Biografie & Werdegang

Das Gestalten begleitet Simon Obrist schon sein Leben lang. Aufgewachsen als Sohn eines Pfarrers und geprägt durch die Töpferfamilie seiner Mutter, entwickelte er schon früh Theaterstücke, stand auf Bühnen, erfand neue Formate und baute kreative Orte auf.

Sein Weg führte ihn zunächst in die Sozialdiakonie, wo er intensiv mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen arbeitete. 2015 nutzte er die Phase eines Umbruchs, um sich leidenschaftlich der Malerei zuzuwenden. Gleichzeitig entwickelte er weiterhin Räume und beschäftigte sich mit Atmosphäre, Design, Kommunikation und Spiritualität. Daraus entstand unter anderem eine eigene Bar.

Seit 2026 ist Simon Obrist ausschliesslich als Maler tätig.

Er ist Vater von vier Kindern. Seine Werke waren bisher kaum öffentlich zu sehen.